Behandlung nach dem Konzept von Dr. Brügger


Der Neurologe Dr. med. Alois Brügger hat durch langjährige Forschung festgestellt, dass die meisten Erkrankungen des Bewegungsapparates auf Fehl- bzw. Überbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken zurückzuführen sind.

In einer Vielzahl der Fälle entsteht diese Fehl- bzw. Überbelastung als Folge industriell zivilisatorisch geprägten Bewegungsverhaltens.

Ziel der Therapie ist es, vorhandene Funktionsstörungen zu erkennen und durch entsprechende Behandlung zu beseitigen, als auch eine Korrektur der Körperhaltung zu erreichen, welche dann im All-tags- und Berufsleben umgesetzt werden kann. In der aufrechten Körperhaltung werden dann die Elemente des Bewegungsapparates (Knochen, Knorpel, Kapsel-Bandapparat, Muskelsystem) optimal, d.h. mit günstiger Belastung beansprucht.

Der Patient hat bei dieser Therapieform viele Möglichkeiten, in der Behandlung erlernte Übungen und Haltungskorrekturen selbständig auszuführen. Es kann somit eine schnellere Besserung der Beschwerden erzielt und auch deren Wiederentstehen verhindern werden.




Michael Kosmalla

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CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion


Siehe Kiefergelengsprobleme



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Cyriax- Therapie


Die "orthopädische Medizin nach Cyriax" befasst sich mit der Diagnostik und der Behandlung von Weichteilerkrankungen des Bewegungsapparates. Hierbei handelt es sich um Muskelverletzungen, Sehnenaffektionen und Bandverletzungen, die häufig Folge einer sportlichen oder chronischen Überlastung sein können.

Hierzu zählen z.B.:

· Schulterschmerzen ( PHS)
· Tennisellenbogen
· Achillissehnenreizungen

Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken Voraussetzung für diese Behandlung ist eine intensive Befundaufnahme und Diagnostik der betroffenen Strukturen durch Tast- und Funktionsbefund.
Ein wichtiger Teil der Behandlung sind die Querfriktionen an gereizten Sehen und Bändern häufig in Kombination mit Heißer Rolle, Ultraschall oder Eis.
Ziele der Therapie: Tonussenkung, Lokale Durchblutungsverbesserung, Schmerzlinderung, Lösen von Verklebungen, Auslösen von Entzündungsreaktionen.



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Elektrotherapie


Elektrotherapie ist der Einsatz von elektrischen Strömen in der physikalischen Therapie. Zur Anwendung kommen Ströme aus dem Nieder-, Mittel- und Hochfrequenzbereich. Man zählt auch Ultraschalltherapie und Lichtanwendungen ( Infrarot, UV, Laser) zur Elektrotherapie.Anwendung findet die Elektrotherapie unter anderem zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwächen.



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Kiefergelenksprobleme


CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion
bezeichnet eine Störung im Bereich des Schädels (Cranium) und des Unterkiefers (Mandibula).
Es ist eine funktionelle Erkrankung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke.

Typische Zeichen einer CMD können sein:

· Kopfschmerzen
· Schmerzen / Verspannungen oder Missempfindungen im Gesicht
· Kiefergelenksknacken
· Tinnitus Nacken – und Schulterverspannungen
(Da die Kopf- , Kau- und Kauhilfsmuskulatur über Muskelketten mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen, gehen die Symptome oft über den Bereich des Kopfes hinaus.)

Die physiotherapeutische Behandlung dieser Erkrankung hat das Ziel , Schmerzfreiheit sowie den Funktionszustand der betroffenen Muskeln und Kiefergelenke wieder herzustellen.

Die Behandlung beinhaltet die Untersuchung von Muskulatur , Schädel –und Gesichtsknochen, der Halswirbelsäule sowie der Hirnnerven unter Berücksichtigung der Gesamtkörperstatik und Funktion.

Abhängig vom Befund werden manualtherapeutische Techniken zur Behandlung des Arthro-neuromuskulären Systems, spezielle Massagetechniken zur Entspannung der Kaumuskulatur und Techniken der Neurodynamischen Mobilisation eingesetzt.



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Kinesiotaping


Begleit- und Unterstützungstherapie innerhalb der modernen Physiotherapie

In vielen Ländern der Welt hat sich Kinesio Taping als unterstützende Therapie bewährt und ist ein wichtiger Bestandteil in modernen Behandlungskonzepten. Seit den 90er Jahren wird auch in Deutschland immer häufiger die Kinesio Taping Methode als Therapieform eingesetzt. Der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelte diese Methode bereits in den 70er Jahren.

Das speziell für die Therapie entwickelte Tape besteht aus hochwertiger Baumwolle mit Elastizitätseigenschaften ähnlich der menschlichen Haut, welches die unterschiedlichen Anlagetechniken ermöglicht.

Innerhalb der Physiotherapie findet Kinesio Taping immer mehr Anwendung, z.B. bei Nacken- oder Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Tennis- oder Golferarmen. Zudem wird es immer mehr als eine neue Behandlungsmöglichkeit in der Migränebehandlung und der Lymphtherapie eingesetzt. Nach Operationen oder Verletzungen können Lymphgefäße zerstört oder beeinträchtigt werden, durch die Lymphabflussstörung in dem betroffenen Gebiet entstehen Spannungs- und Druckschmerzen. Der sogenannte Lymphstau wird durch Anregung oder Umleitung der Lymphe (in Lymphgefäßen enthaltende Flüssigkeit) mit der manuellen Lymphdrainage therapiert. Durch das anschließende Auftragen des Kinesio Tapes kommt es zu einer Anhebung des Gewebes, dadurch erfolgt ein Druckausgleich und in Folge dessen wird der Patient in seinen Bewegungen schmerzfrei und kann sich problemlos bewegen. Eine weitere Wirkung des Kinesio Taping ist die Muskelentspannung, woraufhin der Muskeltonus verbessert und eine Schmerzfreiheit in den betroffenen Muskel sogleich verspürt wird. Wichtig bei dieser modernen Methode sind die ausführliche Anamnese und ein Muskeltest „ Applied Kinesiology“, um das Tape auf den Stellen des Körpers anzubringen, wo sie die gewünschte Wirkung entfalten kann.

Expertentipp von Stefanie Mackel, Physiotherapeutin der Praxis Michael Kosmalla



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Krankengymnastik allgemein


Krankengymnastik wird von staatliche geprüften Physiotherapeuten (früher Krankengymnasten) ausgeübt. Die Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination. Auch die Verbesserung von Kreislauffunktionen und die Linderung von Schmerzen sind Aufgabe der Krankengymnastik.

Krankengymnastik wird bei Erkrankungen der Orthopädie, Neurologie, Inneren Medizin, Frauen- und Kinderheilkunde eingesetzt. Wenn ein Krankheitsgeschehen vorliegt, ist zur Ausübung eine ärztliche Verordnung notwendig.

Nachdem der Physiotherapeut in einem Befund die Funktionsstörung festgestellt hat, wird mit dem Patienten gemeinsam das Ziel der Behandlung festgelegt und aktive und passive Übungen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles durchgeführt. Auch werden Empfehlungen für eigene Übungen gegeben, die der Verbesserung der gestörten Funktion dienen.



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Lymphdrainage


Die Lymphdrainage ist eine Form der Streichmassage die schonend an der Körperoberfläche stattfindet und den Abtransport von Gewebeflüssigkeit fördert. Dabei orientieren sich die Griffe entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung.

In bestimmter Abfolge werden einzelne Körperregionen behandelt: Zuerst Regionen, die den Lymphgefäßmündungen am linken und rechten Venenwinkel nahe liegen, danach entferntere. Die leichte Drucksteigerung im Gewebe begünstigt die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit über die Initialgefäße in den Lymphbahnen.

Häufig wird diese Form der Therapie nach operativer Tumorentfernung mit Ausräumung und/oder Bestrahlung der regionalen Lymphknoten durchgeführt, da sich nach diesen Eingriffen Lymphödeme ( z.B. Armlymphödem, Beinlymphödem) bilden können.

Aber auch nach Unfällen, Fehlbildungen von Lymphgefäßen, Operationen, rheumatischen Erkrankungen und neurovegetativen Syndromen können sich Lymphödeme bilden.



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Das Maitland- Konzept


Im Maitland- Konzept bewegen sich die Überlegungen des Therapeuten zur Indikation und Dosierung der Behandlung auf zwei Ebenen. Auf der einen, eher theoretischen Ebene, werden Hypothesen aufgestellt über die Ursache der Störung und über die Lokalisation der betroffenen Strukturen. Auf der anderen, eher klinischen Ebene, wird das Verhalten der Beschwerden im Alltag und während der Bewegungstests analysiert. Die klinische Ebene ist für die Behandlung im Maitland- Konzept die Leitende.

Das Konzept rechnet die "passive Mobilisation" zu den wichtigsten Behandlungsarten innerhalb der gesamten Möglichkeiten der physiotherapeutischen Maßnahmen.Sie finden sowohl bei akuten als auch bei chronischen neuro-muskulo-skelettären Beschwerden Anwendung.

Je nach klinischem Bild können früher oder später Automobilisationen, Muskeldehnungen und - kräftigungen, Haltungsschulung und Ratschläge für die Ergonomie am Arbeitsplatz dazukommen.

Charakteristisch für die Therapie mit dem Maitland Konzept sind:

1.
Präzise Anamneseerhebung, einerseits zum Zweck einer möglichst genauen Identifizierung und Einschätzung des Problems, andererseits um später sich ergebene, auch feinste Veränderungen im Verhalten der Beschwerden sofort zu erfassen.
2. Dosiertes Reproduzieren der Beschwerden durch die Bewegungstests, wobei sowohl die problematische Bewegungsrichtung als auch die Qualität des Schmerzes größtmögliche Übereinstimmung mit dem vom Patienten beschriebenen Beschwerden aufweisen sollen.
3. Schonende Mobilisationstechniken mit passiven Bewegungen kleinerer oder größerer Amplitude, die in verschiedenen Gelenkstellungen ausgeführt werden können und sowohl der Befundaufnahme als auch der Behandlung dienen.
4. Einen am spezifischen Problem des Patienten orientierte Behandlung, die sich ihre Effektivität durch ständiges Evaluieren zu bestätigen sucht und eine rasche Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Befunde aufweist.
5. Der Denkprozeß des Physiotherapeuten, der sich fortwährend auf zwei Ebenen bewegt: Einer theoretischen und einer klinischen Ebene; dieses Charakteristikum ist die zentrale Säule des Maitland- Konzepts.



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Propriozeptive neuromuskuläre Fascilitation (PNF)


Was ist PNF? Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive neuromuskuläre Fascilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers. Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellbrandt, Pavlow u.a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung.

Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers. Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wir z.B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. In einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung. (Anbahnung oder Erleichterung einer Bewegung).

Ziele der Anwendung sind:

· Muskelspannung normalisieren (z.B. Spastizität herabsetzten oder schwache oder gelähmte Muskeln aktivieren)
· Fördern der motorischen Kontrolle
· Fördern der Mobilität
· Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
· Fördern der Geschicklichkeit, Koordination

Die Auswahl und Durchführung der Pattern und Techniken richtet sich immer nach der individuellen Situation des Patienten. Die Therapie erfaßt den Menschen ganzheitlich und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Schwäche im Sinne der motorisch normalen Funktion zu erreichen. Auch psychologisch bedeutet dieser Therapieansatz, daß der Patient seine Stärke erspürt und positiv motiviert gezielte Aktivität aufbauen kann.



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Sportphysiotherapie


Verletzungen im Sport sind nach den jeweiligen Sportarten vielfältig und unterschiedlich, sowohl in ihrem Entstehungsmechanismus als auch in den Behandlungsmethoden.

In ganz besonderem Maße sind Leistungssportler auf die korrekte Diagnose eventueller Schädigung angewiesen, ebenso auf eine möglichst frühzeitige Behandlung, die zur vollständigen Wiederherstellung führt. Für sie ist wichtig nach Verletzungen ihr Training so rasch wie möglich wieder aufzunehmen um ein Optimum an Leistung zu erzielen.

Selbst der weniger anspruchsvolle Gelegenheitssportler kann physisch unter kleineren Verletzungen leiden, wenn sie ihn zu körperlicher Ruhe zwingen und dadurch sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität einschränken.

· Behandlungen von Sportverletzungen
· Nachbehandlungen von Sportunfällen
· Stützende funktionelle Tapeverbände
· Sportphysiotherapeutische Betreuung von Mannschaften
· Sportphysiotherapeutische Betreuung auf privater Basis im präventiven Bereich z.B. in Ihrem Fitness- Studio.
· Personal Training



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Triggerpunkttherapie


Triggerpunkte (Triggerpoints)

„Triggerpoint“ bezeichnet einen Punkte, der einen Schmerz in der Muskulatur auslöst. Das Wort stammt aus dem Englischen „to trigger“ und bedeutet übersetzt „auslösen“. Gemeint ist damit das Auslösen von Schmerzen, die auch häufig in entfernte Körperregionen ausstrahlen.

Entstehung / Ursachen / Symptomatik

Triggerpunkte entstehen auf unterschiedlichste Art und Weise:

· bei einer Überbeanspruchung durch Verletzungen, z.B. wenn ein Muskel bei einem Unfall überdehnt wird (Zerrung)
· chronische Überbelastung des Muskelgewebes, d.h. wenn bestimmt Muskelfasern immer wieder die gleiche Bewegung ausführen müssen
· durch Fehlhaltungen (schlechte Arbeitsplatzergonomie)
· durch Schonhaltung, die man durch andere Schmerzen bedingt einnimmt

Die Ursache für Triggerpunkte ist ein Minderdurchblutung des Muskelgewebes. Ist die Durchblutung nicht mehr gewährleistet, entstehen millimetergroße Stellen in der Muskulatur, die eine lokale Entzündung verursachen und somit zu starken Schmerzen führen. Die Schmerzen können sehr unterschiedlich sein, vom Ziehen/Stechen über Brennen bis hin zum Gefühl der Kraftlosigkeit.
Sobald sich ein oder mehrere Triggerpunkte bilden und aktiv werden, kommt es zu solchen Schmerzen. Im weiteren Verlauf treten dann zusätzlich Schonhaltung, Ausweichbewegungen oder Hinken auf. Die Folge davon sind neue Verspannungen in der Muskulatur. Bedingt dadurch kommt es meist zu Verletzungen.

Therapie

Triggerpunkte sind Stellen mit erhöhter Reizbarkeit. Bei der Therapie wird ein gewisser Druck auf diesen Punkt ausgeübt. Der Patient spürt dabei Schmerzen, diese werden aber als „wohlweh“ empfunden. Mit der Zeit lässt der Schmerz auf dem Triggerpunkt nach. Die Muskeln werden punktuell gedrückt und in ihrem Faserverlauf ausgestrichen. Schon nach wenigen Malen wird eine deutliche Verbesserung gespürt. Zusätzliche Dehnungsübungen für die behandelnden Muskeln unterstützen die Triggerpunkttherapie.
Triggerpunkte lösen nicht nur lokale Schmerzen aus, sondern sie lösen auch Schmerzen in entfernten Regionen aus. Bei der Therapie wird dann nicht der eigentliche Triggerpunkt, sondern der ursächliche Triggerpunkt behandelt. So können z.B. Kopfschmerzen beseitigt werden, in dem Triggerpunkte der Nackenmuskulatur behandelt werden.
Das Ziel ist es, die Triggerpunkte aufzulösen, dass sich somit wieder gesundes Muskelgewebe bilden kann. Ein weiteres Ziel ist es, die Muskeln wieder auf volle Länge zu dehnen. Die Schmerzen nehmen dadurch ab, die Beweglichkeit wird wieder hergestellt und die Kraft nimmt wieder zu.
Bei chronischen Erkrankungen sind die Schmerzen meist über Jahre vorhanden. Durch die Triggerpunkttherapie können diese Schmerzen auch oft nach dieser langen Zeit erfolgreich behandelt werden.
Ergänzend zur Triggerpunkttherapie wird eine klassische Massage empfohlen.

Triggerpunktbehandlungen z.B. bei:

· Kopfschmerzen, Migräne
· Schulter-Nacken-Schmerzen
· Rückenschmerzen
· Ischialgien, Hexenschuss
· Knieschmerzen, z.B. zur Schmerzlinderung bei Arthrosen
· Schmerzen im Fußbereich, Achillessehnenschmerzen, Fersensporn
· Gelenkschmerzen
· Schmerzen durch Schon- und Fehlhaltungen



Ultraschall und Lasertherapie


Ultraschall

Als Ultraschall bezeichnet man mechanische Schwingungen, die infolge ihrer hohen Frequenz (mehr als 20 kHz) außerhalb des Wahrnehmungsbereiches des menschlichen Ohres liegen.

Ultraschallwellen erzeugen einen Druckwechsel im Gewebe, dabei entsteht eine mechanische Vibrationswirkung, wobei ein Teil der Schallenergie in Reibungswärme umgewandelt wird Aus dieser thermische Wirkung resultiert eine Gefäßerweiterung.

Im Weichteilgewebe ensteht eine "Mikromassage".

Am Knochen wird der Schall refelektiert. Die Eindringtiefe des Schalls beträgt bis zu 8 cm.

Ultraschall wirkt schmerzlindernd, muskelentspannend, durchblutungsfördernd und hat eine anregende Wirkung auf Geweberegeneration.
Angewendet wird Ultraschall bei Muskelschmerzen, Sehnenproblemen (Überlastung, Verletzung), Nervenschmerzen, Arthrose, Tennisellenbogen und Narbenverklebungen.

Lasertherapie

Laser ist die Abkürzung für "Light Amplification by Stimulated Emissions of Radiation" und bedeutet "Lichtverstärkung durch induzierte Strahlungsemission".
Hierbei wird mit einem elektromagnetisch gebündeltem Lichtstrahl mit einer Wellenlänge von 904 nm gearbeite.

Lasertherapie fördert den Zellwachstum und die Zellregeneration, beschleunigt Stoffwechselvorgänge und wirkt positiv auf die Immunabwehr.

Diese Therapieform hat die größte Tiefenwirkung von allen elektrotherapeutischen Methoden und wird bei Rheumaerkrankungen, Unfallverletzungen, Hauterkrankung und sogar in der Zahnmedizin eingesetzt.



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Wirbelsäulengymnastik / Rückenschule



INHALTE
> Aufbau der Wirbelsäule mit ihren einzelnen Strukturen und Muskeln.
> Welche Bewegungen schaden der Wirbelsäule?
> Wie kann man diese Bewegungen verhindern?
> Was hilf bei Schmerzen?
> Wie sollte man sich rückengerecht im Alltag bewegen?

> Erlernen einer aufrechten Körperhaltung
>>· Was ist das?
>>· Wir lernen verschiedene Übungen, um die aufrechte Körperhaltung zu erhalten.
> Sie erhalten ein Übungsprogramm für zuhause, um weiteren Schäden vorzubeugen.

Unsere Wirbelsäulengymnastik findet mehrmals wöchentlich in unseren Praxisräumen statt und besticht durch eine besonders kleine Gruppengröße, die eine sehr individuelle Betreuung möglich macht.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Mitmachen! Um Voranmeldung wird gebeten!



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